Universitätsklinik Köln



Seit 2010: startet an der Universitätskinderklinik Köln das Projekt: "Systematische Identifizierung aktivierender Mutationen in Onkogenen bei Hochrisiko-Neuroblastompatienten - ein Konzept zur Entwicklung neuer Therapiestrategien."

Das Projekt geht der Frage nach, welche molekularen Veränderungen lassen gesunde Körperzellen entarten, so dass sie Krebscharakter annehmen. Die heutige Technik zur Entschlüsselung des Erbgutes kann inzwischen für individuelle Tumorgewebeproben eingesetzt werden. Dies wird in diesem Projekt beim Neuroblastom angewandt, ein häufiger und höchst bösartiger Tumor bei Kindern. Pro Tumorprobe wird die Reihenfolge von ca. 3 Millionen molekularen Bausteinen (Basenpaaren) chemisch entschlüsselt und mathematisch analysiert. Dies ist mit hohen Kosten verbunden, verspricht aber, die entscheidenden Veränderungen (z.B. Mutationen, Amplifikationen) rascher zu entdecken und darüber hinaus sogar Ansatzpunkte für eine gezielte medikamentöse Gegenstrategie zu erhalten.

 

Von 1997 bis 2008 wurde an der Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde der Universitätsklinik Köln das Projekt "Vergleichende Evaluierung molekularbiologischer Risikofaktoren im Neuroblastom-Tumorgewebe" durchgeführt. Das Projekt wird inzwischen auch durch die Initiative des Vereins aus Mitteln der Krankenkassen finanziert.

 

Universitätsklinik Köln
Fördergesellschaft Kinderkrebs-Neuroblastom-Forschung e.V.
Gemeinnütziger Verein
Sie sehen keine Animation? Hierzu bentigen Sie das Flash Plugin. Dieses knnen Sie bei Macromedia herunter laden.